Geoprocessing

Im 2-tägigen Seminar Geoprocessing wird ein Überblick über die fundamentalen Kenntnisse gegeben, über die ein Geodatenmanager verfügen sollte, damit er seinen Aufgaben nachkommen kann. Grundlegende Kenntnisse und Methoden für den Umgang dateibasierter Geodaten (Vektoren, Raster, Grids).

Wir geben Argumentationshilfen, warum das Geodatenmanagement in die zentralen Prozeßketten einer Institution integriert werden sollte. Geodatenmanagement muß von Entscheidern als Kernaufgabe wahrgenommen werden.

Ein Schwerpunkt der Übungen liegt u.a. im Umgang und der Verarbeitung "klassischer", sogenannter dateibasierter Vektor- und Rasterdaten. Auch wenn Datenbanken überall Einzug gehalten haben: Nach wie vor erfolgt der Datenaustausch häufig mit Hilfe der Formate DXF/DWG, Shape oder TIF.

Wir demonstrieren, was beim Import/Export von Fremdformaten in das eigene System so alles passieren kann und berücksichtigt werden sollte. Bei Übungen mit Vektordaten liegt der Schwerpunkt im Datenaustausch mit Autodesk DXF/DWG, ESRI Shape und MapInfo TAB oder Bentley DGN. In diesem Zusammenhang wird auch der Umgang mit Koordinatenlisten vorgestellt, wie sie zur Erzeugung von Höhenmodellen oder GPS-Tracks eingesetzt werden. Wir stellen unterschiedliche Rasterdatenformate und deren jeweiligen Vorteile/Nachteile sowie Besonderheiten bei der Verarbeitung mit GIS/CAD-Systemen vor.

Die Übungen werden schwerpunktmäßig mit "neutralen" Softwareprodukten wie beispielsweise "Global Mapper", "OpenJump" und "IrfanView" durchgeführt.

Anhand oben genannter Beispiele geben wir einen systematischen Überblick über die verschiedenen Aspekte, die bei der Beurteilung von Datenqualitäten berücksichtigt werden müssen. Ergänzend dazu vermitteln wir Information über das vielfältige Angebot an Geodaten und geben einen Überblick über die Beschaffungsmöglichkeiten. In diesem Zusammenhang werden u.a. die Potenziale und Nutzungsmöglichkeiten von Geo-WebServices vorgestellt.

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